Notariat in St. Gallen

Handelsrechtliche Beurkundungen

Die Gründung einer AG oder einer GmbH wie auch andere Gesellschaftsformen bedürfen der öffentlichen Beurkundung. Wir erstellen für Sie alle dafür notwendigen Unterlagen (Errichtung von Statuten, Sacheinlageverträgen usw.) und erstellen die notwendigen Gründungsurkunden. Beachten Sie insbesondere auch unsere Dienstleistungen für Startups.

Es spielt dabei keine Rolle, in welchem Kanton der Sitz Ihrer zu gründende Gesellschaft liegen soll. Unsere Beurkundungen sind in der gesamten Schweiz gültig. Ferner gründen wir für Sie auch Gesellschaften im Ausland oder erwerben solche für Sie.

Beachten Sie dabei, dass bei handelsrechtlichen Beurkundungen auch Vertretungen zulässig sind. Sie können sich daher sowohl bei der Gründung einer Gesellschaft oder aber auch bei Statutenänderungen etc. vertreten lassen. Wenn Sie von unserem Notariatsservice profitieren möchten, jedoch nicht nach St.Gallen reisen können, so finden wir eine für Sie vorteilhafte Lösung. Zögern Sie nicht und kontaktieren Sie uns für weitere Auskünfte.

Wir bieten Ihnen unter anderem nachfolgende Dienstleistungen an:

Aktiengesellschaft (AG)
  • Gründung einer AG
  • Statutenänderung
  • Auflösungsbeschluss
  • andere Mutationen im Handelsregister
Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH)
  • Gründung einer GmbH
  • Statutenänderung
  • Abtretung eines Gesellschaftsanteiles (auch in der Form der einf. Schriftlichkeit möglich)
  • Auflösungsbeschluss
  • andere Mutationen im Handelsregister
Statutenänderungen

Jede Änderung der Statuten (Sitzverlegung, Zweckänderung, Kapitalerhöhungen resp. -herabsetzungen, usw.) bedarf der öffentlichen Beurkundung. Wir zeigen Ihnen die gesellschaftsrechtlichen Konsequenzen auf und helfen Ihnen bei der Beschaffung der notwendigen Dokumente.

Umwandlung/Fusionen

Wenn Sie die Rechtsform Ihres Unternehmens wechseln möchten, beispielsweise eine GmbH in eine AG umwandeln, oder eine Gesellschaft eine andere mit allen Aktiven und Passiven überführen wollen, stellen wir Ihnen unsere Dienste gerne zur Verfügung.

Erbverträge

Neben der Möglichkeit durch den Notar ein so genanntes öffentliches Testament zu verfassen, kann es sinnvoll sein, einen Erbvertrag zu unterzeichnen. Im Gegensatz zum einseitigen Testament ist der Erbvertrag eine Vereinbarung zwischen dem Erblasser und einem oder mehreren Vertragsparteien unter Mitwirkung von zwei unabhängigen Zeugen. Mittels Erbvertrag trifft der Erblasser mit einer Person bindende Abmachungen über seinen Nachlass. Mittels Testament dagegen trifft der Erblasser einseitige, jederzeit widerrufbare Anordnungen über seinen Nachlass. Der Erbvertrag gibt die Möglichkeit, den Nachlass unter Mitwirkung aller Betroffenen, nach den individuellen Bedürfnissen der Vertragsparteien, das heisst unabhängig von den gesetzlichen Erbansprüchen und Pflichtteilsansprüchen zu regeln.

Eheverträge

Mit einem Ehevertrag können die Ehepartner einen Güterstand wählen oder ändern. Die Ehepartner können jedoch nur innerhalb der drei vom Gesetz vorgegebenen Güterstände wählen (bzw. gewissen Mischlösungen), andere Lösungen sind nicht möglich. Ohne vertragliche Regelung gilt der ordentliche Güterstand der Errungenschaftsbeteiligung. Die Vereinbarung der Gütertrennung ist dabei die häufigste vertragliche Anordnung. Bei der Gütertrennung bleibt das Vermögen beider Ehepartner völlig getrennt. Es besteht keine gegenseitige Beteiligung am Vermögen des andern Ehepartners, weshalb auch keine güterrechtliche Abrechnung bei allfälliger Auflösung der Ehe vorzunehmen ist. Wichtig ist jedoch, die Vermögenswerte klar und eindeutig getrennt zu halten. Die Vereinbarung der Gütertrennung hat weder Auswirkungen auf die Altersvorsorge (1. und 2. Säule) noch auf die Pflicht zur Leistung von nachehelichem Unterhalt.

nsnsnsns

Vermögensverträge nach Partnerschaftsgesetz

Im Hinblick auf die Auflösung der eingetragenen Partnerschaft kann eine besondere vermögensrechtliche Regelung vereinbart werden. Dies kann deshalb sinnvoll sein, da, im Gegensatz zum Eherecht, bei der eingetragenen Partnerschaft die Gütertrennung den ordentlichen Güterstand darstellt. Durch die Vereinbarung, dass das Vermögen gemäss den Bestimmungen über die Errungenschaftsbeteiligung geteilt wird kann somit eine weitere Angleichung an das Eherecht erzielt werden.